Vor 200 Millionen Jahren: Seeigel leben im Schaumburger Land

Hoch auf den Luhdener Klippen, im westlichen Wesertal, erhebt sich der Klippenturm.

Einige Steine seines südlichen Fundaments sind mit schwarzen Zahlen versehen, und der eine oder andere wird sich fragen, was es damit auf sich hat.

Die Lösung liegt in den kleinen gelben Schildern, auf denen ein Ammonit abgebildet ist.

Diese finden sich noch verstreut an ein paar Bäumen und markieren auf die „Geologischen Wanderwege“.

Auch am Klippenturm ist so ein Schild angebracht.

Die Zahlen am Fundament nun verweisen auf typische Gesteine des Schaumburger Landes.

Die Gesteine Nr. 1 und Nr. 6 gehören zur sogenannten Florigemma-Bank, der obersten Schicht des untersten Korallenoolith (Oberjura).

In ihnen sind vereinzelt kleine Stacheln des Paracidaris florigemma zu erkennen.

Die übrigen Steine zeigen Kalksteine (Nr. 2 und Nr. 4) und Gesteine der Unterkreide (Nr. 2, Nr. 5 und Nr. 7).

Nr. 2 enthält Fossilien von Muscheln; eine bräunliche Färbung verweist auf die Gegenwart von Eisen.

 


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