Ein Bergfried trotzt vielerlei Beschüssen


Über die frühe Baugeschichte der Burg ist wenig bekannt, allerdings benannte sich der erste „Schaumburger“ Graf Adolf I nach ihr (obwohl er Graf von Holstein wurde und nicht Graf von Schaumburg!).

Nach der Teilung der Grafschaft 1647 fiel die Burg an die Landgrafschaft Hessen-Kassel, die sie als Amtssitz nutze.

Nachdem die Burg zunehmend verfallen war, kaufte sie Kaiser Wilhelm II mit seinen eigenen Mitteln dem Forstfiskus ab und schenkte sie Fürst Georg zu Schaumburg-Lippe und seiner Gemahlin im Jahre ihrer Silberhochzeit 1907.

Jetzt begann auch der Wiederaufbau der Burganlage, so wie wir sie heute sehen.

Dabei wurde auch der „Dicke Turm“ wieder so hoch aufgemauert, wie er wohl einst gewesen war.

Ursprünglich war er als Torturm gebaut und der Weg auf die Hauptburg führte durch ihn hindurch.

Von Schrecken anderer Art zeugen die größeren Löcher an seiner Ostseite.

Sie sind Zeugen der Gefechte, welche im Zuge des Zweiten Weltkrieges im Umfeld des Wesergebirges tobten.

Zum Glück konnten die Granattreffer dem Turm nichts weiter anhaben

 


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