Sand - soweit das Auge reicht


Sand im Schaumburger Land? Eigentlich würde man diesen doch eher am Strand der Nordsee erwarten.

Genauer betrachtet stammen aber die Sande hier und dort aus einer ähnlichen Quelle: es waren die Gletscher der vorvorletzten und vorletzten Eiszeit (Elster- und Saaleglazial), welche diese Sande an ihrer Sohle vor sich herschoben oder in ihrem Eis eingeschlossen hatten und als Moränen, Sander und Kameszüge hinterließen.

Der Kameszug von Möllenbeck verdankt seine Entstehung den Eisvorstößen der Saaleeiszeit (etwa 200.000 Jahre vor heute), welche sich erst vor dem Wesergebirge stauten und schließlich die Gegend um Möllenbeck erreichten.

Als das Eis zu schmelzen begann, konnten die Schmelzwässer nicht ungehindert abfließen, da die südlich angrenzenden Bergzüge dies verhinderten.

Zwischen den restlichen Eismassen bildeten sich Seen, in denen sich die vom Schmelzwasser herangeführten Sande absetzen.

Später, als sich die Weser wieder ihren Weg gebahnt hatte, schaffte diese weitere Sedimente, vor allem Kiese, herbei, die den Kieskörper von Möllenbeck aufbauen.

Weite Teile des Abbaugeländes sind aufgelassen und durch einen Wanderweg erschlossen.

Auch ein Findlingsgarten befindet sich in der unmittelbaren Nähe.


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