und ward nie mehr geseh’n

Der Steinkohlenbergbau im Schaumburger Land war über Jahrhunderte eine wichtige Einnahmequelle der Landesherrn und Arbeitsplatz hunderter Bergleute.

Heute bleiben nur noch die Hinterlassenschaften, ehemalige Stolleneingänge, Halden und wenige Gebäude, aber leider auch sogenannte Tagesbrüche, welche eine besondere Gefahr darstellen.

Am Hohlweg, welcher direkt von Brandshof in den Wald führt, ist nach wenigen hundert Metern ein besonderes Exemplar zu finden: wie der Schlund zur Unterwelt reißt hier der Boden auf und gibt ein gähnend schwarzes Loch frei, welches unabsehbar in die Tiefe führt.

Am Ende des Hohlweges, linker Hand des Trampelpfades, lässt sich eine eingebrochene Strecke (so nennt der Bergmann einen unterirdischen Gang) verfolgen.

Solche Tagesbrüche finden sich heute noch an vielen Stellen des Waldes, unter dem vor Jahrzehnten die Kohle abgebaut worden ist.

Sie sind nur schwer zu erkennen; wer einmal eingebrochen ist, kommt ohne fremde Hilfe nicht wieder heraus.

Vor einem Spaziergang quer durch den Wald kann daher nur gewarnt werden!


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