Künstliche Seenlandschaft als Paradies für Vögel


Das heutige schmale Bett der Weser darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieser große Mittelgebirgsfluss einmal den gesamten Raum zwischen Wesergebirge und südlichem Bergland eingenommen hat.

Als nach den Eiszeiten zwar die Wassermassen wieder deutlich zugenommen hatten, aber noch wenig Vegetation vorhanden war, schlug der Fluss seine Bögen mal hier- und mal dorthin.

Ständig verlagerte sich der Verlauf des Flusses und damit auch die Stellen, an denen er seine Fracht, verschiedene Gesteine aus den Mittelgebirgen, ablagern konnte. Diese Kiese werden abgebaut, um z.B. Baumaterial für Beton zu gewinnen.

Dabei entstehen große Seen (Achtung: keine Badeseen! Das Schwimmen in Kiesteichen ist lebensgefährlich!), die wichtige Lebensräume für Wasservögel darstellen.

In Hohenrode wurden Teile dieser Kiesabbaulandschaft renaturiert und durch einen Beobachtungsposten zugänglich gemacht.


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