„Ein Scharte ausgewetzt?“


Sie finden an den Torhäusern von Burgen und Klöstern und Portalen und Seiteneingängen unserer Kirchen: Wetzrillen - senkrechte, zum Teil recht tiefe Kerben im Gestein.

Zu ihrer Entstehung gibt es einige Theorien: man habe vor dem Betreten seine Schwerter dort stumpf gemacht - oder vor einer Schlacht erst recht scharf.

Im Falle von Kirchen und Klöstern habe man das Gesteinspulver stellvertretend für Gottes Segen mitgenommen.

Am wahrscheinlichsten ist eine symbolische Handlung, welche sich bis heute in einem Sprichwort wiederfindet, wenn zwei Personen „in dieselbe Kerbe schlagen“.

Die Abbildung rechts stammt vom Torhaus des Klosters Loccum, aber z.B. auch am Torhaus der Schaumburg lassen sich Wetzrillen finden.


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