Weisen massive Fundamente auf das ehemalige Kloster Bischopingerode?


Im Jahre 2022 wird Stadthagen seine 800-Jahr-Feier begehen.

Für die frühe Gründungsgeschichte der Stadt könnte auch das ehemalige Kloster Bischopingerode eine Rolle spielen.

Während viele Autoren die Anlage südlich des Schäferhofes bei Probsthagen vermuten, verortet Anna Masuch die Anlage in ihrer Doktorarbeit von 1975 auf dem Gelände der heutigen St. Martini-Kirche.

Neben den Baulichkeiten der Kirche selbst sprechen auch Gebäudereste im Umfeld der Kirche für diese Deutung.

Den Keller des 1969 abgebrochenen Alten Rathauses (an dieser Stelle steht heute ein Supermarkt) trug ebenso ein Gewölbe mit Steinpfeilern, wie das Haus Obernstraße 56 (und auch das 1962 abgebrochene Maria-Anna-Stift soll im Keller ein Kreuztonnengewölbe besessen haben).

An dessen Außenseite, am Durchgang zwischen Kirchhof und Obernstraße, zeigen sich drei ungewöhnlich mächtige steinerne Maueransätze, und vielleicht reichte der Steinbau ursprünglich höher hinauf, als es der heutige Steinkeller tut.

Weitere Zeugnisse der Klosteranlage könnten sich an der westlichen Wand der Oberpfarre und am Wohnhaus am Maria-Anna-Stift, welches man am besten vom Parkplatz / Schulhof aus studiert, verbergen.

Eine kleine Sensation stellten übrigens die Sargreste dar, welche Dr. Berthold, seinerzeit Kommunalarchäologe in Schaumburg, bei einer Grabung im Umfeld der Kirche entdecken konnte.

Sie wurden am Ende des 13. und im 14. Jahrhundert angefertigt

 

 

 


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