Teiche besiegeln grausame Schicksale


Berührend ist die Geschichte eines jungen Mädchens, welches vor gut 600 Jahren als Zeichen ihrer Unschuld vor der Schaumburg einen Lindenzweig in den Boden gesteckt haben soll.

„So wahr dieses Lindenreis, das ich hier pflanze,
grünen und blühen wird, bin ich unschuldig“ sollen ihre letzten Worte gewesen sein.

Dem Todesurteil vorausgegangen war eine der berüchtigten „Hexenproben“ - welche allerdings meist entweder direkt zum Tode führten oder die Schuld der „Hexe“ bewiesen.

Im
Umfeld der Schaumburg wurde die Wasserprobe vollzogen: an Händen und Beinen gefesselt wurde die Hexe (meist handelte es sich um Frauen) in einen Teich geworfen.

Trieb
sie an der Oberfläche (was man zur Not auch mit Hilfe eines Seils bewirken konnte) war sie der Hexerei überführt.

Die Hexenteiche (in trockenen Sommern schrumpfen sie auf kleine Tümpel zusammen) erreicht man vom Parkplatz an der Schaumburg aus.

Man folge dem gegenüber dem Parkplatz beginnenden Weg in
östlicher Richtung; nach etwa 700 Metern folge man dem Wegweiser auf einem hangabwärts führenden Trampelpfad.

Auch nahe der Arendsburg befanden sich Teiche für die Hexenprobe.


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