Ein gefährliches Pflaster


Schon Heinrich Heine stellte in seinem „Wintermärchen“ über das Fürstentum Bückeburg fest: „…so lehmigte Wege habe ich wohl noch nie gesehen im Leben“.

In der Tat: viele Wege und Straßen, mitunter selbst in den Städten, waren bis in das 20.

Jahrhundert hinein unbefestigt und verwandelten sich bei Regenwetter in eine Matschpiste.

Um dem abzuhelfen, wurden Plätze und Straßen mit einem sogenannten Kopfsteinpflaster versehen.

Zwar gelangte man nun trockenen Fußes von A nach B, solchermaßen befestigte Straßen wurden aber mit der Zeit uneben und bei im Winter eisglatt.

Aus diesem Grund wurden die Straßen in späterer Zeit mit einer Teerdecke versehen, als Material und Technik dafür ausgereift waren.

Es drohte aber noch eine weitere Gefahr: in Zeiten politischer Wirren konnten die Steine leicht als Wurfmaterial gegen die Obrigkeiten und ihre polizeilichen Vertreter eingesetzt werden - die Waffen lagen sozusagen auf der Straße.

Auch dies beförderte vielerorts die Überteerung.


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